Ronald Blaschke
RONALD BLASCHKE

Ronald Blaschke

Geboren und aufgewachsen in Dresden

Studium: Philosophie & Erziehungswissenschaften (Abschlüsse m. Diplom)

Berufliche Tätigkeiten: Wissenschaftlicher Mitarbeiter einer Bundestagsabgeordneten 

Mitbegründer des Netzwerks Grundeinkommen (im Netzwerkrat seit 2004)

Engagiert in verschiedenen Bundesarbeitsgemeinschaften der Partei DIE LINKE und der unabhängigen Erwerbslosenbewegung

Keine Parteimitgliedschaft

Wissenschaftliche Arbeiten und Publikationen zum Thema Armut, Grundeinkommen, Wachstumskritik Arbeitsschwerpunkte im Netzwerk Grundeinkommen: Bündnisarbeit, Redaktion Website und Newsletter, Europäische Bürgerinitiative Grundeinkommen, Mitorganisation von Konferenzen und Events.

Seit über 10 Jahren setze ich mich für ein existenz-/teilhabesicherndes und bedingungsloses Grundeinkommen ein. Es soll allen Menschen ein Leben in Freiheit von „Furcht und Not“ ermöglichen, wie es in den Menschenrechten geschrieben steht. Nur so kann der emanzipatorische Anspruch eingelöst werden, frei das eigene Leben und solidarisch die gesellschaftlichen Rahmenbedingungen des Lebens zu gestalten. Aktionen für das Grundeinkommen in der Öffentlichkeit halte ich ebenso für notwendig wie eine Bündnispolitik mit anderen politischen Bewegungen und Initiativen sowie eine fundierte wissenschaftliche Diskussion – damit die Idee des Grundeinkommens mehr und mehr Anhänger/innen findet.

Im Jahr 2010 habe ich das Buch „Grundeinkommen. Geschichte – Modelle – Debatten“ mit anderen herausgegeben und zwei größere Beiträge dafür verfasst. Im Jahr 2012 gab ich mit anderen das Buch „Grundeinkommen. Von der Idee zu einer europäischen politischen Bewegung“ heraus. Dies beinhaltet auch zwei größere Beiträge von mir. Im August 2013 das Buch „Teil der Lösung. Plädoyer für ein bedingungsloses Grundeinkommen“, herausgegeben von Werner Rätz und mir, ebenfalls mit einem eigenen Beitrag.

Dr. Ulrich Schachtschneider
DR. ULRICH SCHACHTSCHNEIDER

Mein Schwerpunkt: Das Ökologische Grundeinkommen

Die zentrale Idee des Ökologischen Grundeinkommens ist, dass Ökosteuern und -abgaben an alle Bürger zurückverteilt werden - als Teil eines Grundeinkommens.

So wird die moderne Vielfalt von Lebensstilen weiterhin ermöglicht, aber innerhalb der ökologischen Grenzen des Wachstums. Das Ökologische Grundeinkommen ist libertäre und gleichzeitig umverteilende Umweltpolitik. Es unterstützt sowohl den technischen als auch den kulturellen Weg zu Nachhaltigkeit oder in anderen Worten: Die beiden großen Denkansätze im Umweltdiskurs der letzten zwanzig Jahre: Ökologische Modernisierung und Postwachstumsgesellschaft. Und wir brauchen nicht auf den großen Wurf zu warten: Wir können das Prinzip des Tax and Share in kleinen Schritten in die Welt bringen.




Themen für Vorträge:

  • Grundeinkommen als Postwachstumspolitik
  • Ökologisches Grundeinkommen als Weg aus den Sackgassen der Umweltpolitik
  • Ökologisches Grundeinkommen als Brückenschlag zwischen Umwelt- und Grundeinkommensbewegung
  • Ökologisches Grundeinkommen als Weg zur schrittweisen Einführung des Grundeinkommens-Prinzips

Kurzbiografie:

Ulrich Schachtschneider
Diplom-Ingenieur / Dr. rer.pol
Energieberater, freier Sozialwissenschaftler, Autor, Bildungsarbeiter
ATTAC - Institut Solidarische Moderne - Netzwerk Grundeinkommen - BAG Umwelt Energie Verkehr DIE LINKE.

Mehr zu mir und meinem Wirken:

www.ulrich-schachtschneider.de


Werner Rätz
WERNER RÄTZ

Ich bin politischer Aktivist bei der Informationsstelle Lateinamerika in Bonn und bei ATTAC. Für das BGE engagiere ich mich seit etwa zwei Jahrzehnten. Ich habe bisher fünf Bücher dazu mitherausgegeben und zahlreiche Artikel in Büchern und Zeitschriften verfasst. Das BGE ist nicht nur das entscheidende Mittel, um in Zeiten vielfältiger Arbeitsverhältnisse soziale Sicherheit herzustellen, es ist ein wirtschaftsbürgerliches Grundrecht. Der notwendige sozial-ökologische Umbau wird nur mit einem BGE möglich sein, denn nur wenn die Menschen keine Angst um ihre materielle Existenz haben müssen, werden sie sich auf die Risiken dieses Umbaus einlassen. Das Grundeinkommen muss angesichts weltweiter Elendsverhältnisse und der Tatsache der Migration als ein globales Projekt gedacht werden, das auch von Nord nach Süd umverteilt, etwa als Mindesteinkommen gegen den Hunger (Basic Food Income).

Dagmar Paternoga
DAGMAR PATERNOGA

Dagmar Paternoga - ATTAC-Aktivistin seit 2002- Mitglied im ATTAC-Rat. Themenfelder zum Grundeinkommen: Globales BGE / Wachstumskritik / Psychatrie - Fallpauschalenentgeltsystematik. Mitautorin zahlreicher Bücher und Zeitschriften.

Erst wenn es ein emanzipatorisches bedingungsloses Grundeinkommen geben wird, kann es demokratische Verhältnisse in allen Lebensbereichen geben. Dies ist vor allem bei der Transformation in eine Gesellschaft jenseits des Wachstums wichtig, da dann jede(r) ohne Angst um Arbeitsplatzverlust sich an der demokratischen Debatte darüber, wie unsere Gesellschaft ausgerichtet werden soll. Das BGE ist nicht nur das entscheidende Mittel, um soziale Sicherheit herzustellen, es ist ein wirtschaftsbürgerliches Grundrecht.

Wie wollen wir wirtschaften, dass die menschlichen Bedürfnisse und der Erhalt der Umwelt im Vordergrund stehen und nicht der Profitzwang?Der notwendige sozial-ökologische Umbau wird nur mit einem BGE möglich sein.

Als einen ersten wichtigen Schritt halte ich die Einführung eines bedingungslosen Basic Income (Mindesteinkommen) für die Länder des Südens.

Edith Bartelmus-Scholich

Edith Bartelmus-Scholich engagiert sich seit mehr als einem Jahrzehnt für den emanzipatorischen Ansatz des Grundeinkommens. Da das linke Grundeinkommen in wesentlichen Belangen auf dem Konzept dieses emanzipatorischen Ansatzes fußt, lotet sie unser Modell bis ins Detail aus. Bartelmus-Scholich interessiert besonders die Entwicklungsgeschichte der Grundeinkommensphilosophie.

Sie ist versierte Referentin, um Laien einen ersten Einblick in die Materie Grundeinkommen zu gewähren, ist aber ebenso in der Lage, in einer Podiumsdiskussion unter Fachleuten zu bestehen. Als Herausgeberin des politischen Onlinemagazins Scharf-Links ist sie bestens vernetzt und kennt nahezu sämtliche Einwände und Kritiken, die dem Grundeinkommen entgegengebracht werden.

Da Edith Bartelmus-Scholich stark nachgefragt ist, ist eine frühzeitige Anfrage angebracht: ebs@scharf-links.de.

Charly Hörster
CHARLY HÖRSTER
CHARLY HÖRSTER

Referent für politische Bildung innerhalb der LAG Grundeinkommen

Ziel bleibt, die kapitalistischen Gesellschaft mitsamt ihrer Dynamik zu Krieg, Betrug und Ausbeutung in eine humanistische Gesellschaft zu überführen, in dem der Mensch sich selbst Zweck wird und nicht mehr als Mittel missbraucht werden kann.

Ein wichtiger Ansatz dazu ist durch das Bedingungslose Grundeinkommen (BGE) gegeben. Eine humanistisch-sozialistische Gesellschaft verwirklicht sowohl die Freiheit wie auch die Gleichheit ihrer Mitglieder.

Nach immer mehr Umverteilung von unten nach oben brauchen wir ein „Übergangsmodell“, eine kleine „kommunistische“ Insel innerhalb der bestehenden Gesellschaft, von welcher aus ihre Kampfbedingungen verstärkt werden.

Mein Lieblingsthema ist zugleich das Thema, mit dem ich als bekennender und ausgebildeter Marxist gerne durch die Lande ziehe, um Gleichgesinnte zu suchen und auch in Diskussion mit allen zu treten, die dem BGE skeptisch bis ablehnend gegenüber treten.

Ringo Jünigk
RINGO JÜNIGK

Ringo Jünigk - Sprecher der LAG Grundeinkommen in Brandenburg. Er ist der LAG Grundeinkommen in NRW besonders verbunden, weil er die Reaktivierung tatkräftig unterstützt habe. Er ist darüber hinaus Mitglied im SprecherInnenrat der BAG Grundeinkommen. In seiner Diplomarbeit führte er eine Online-Mitgliederbefragung zur internen Kommunikation über das Grundeinkommen innerhalb der Linken durch. Er hat sich mit dem Spannungsfeld zwischen dem Konzept des bedingungslosen, emanzipatorischen Grundeinkommen und der "Arbeiterpartei" DIE LINKE beschäftigt. Als Referent stellt er den jeweils aktuellen Stand des innerparteilichen Diskurses zum linken Grundeinkommen vor und grenzt es zu anderen innerparteilichen Diskussionsinhalten ab.Als BGE-Referent treibt er den innerparteilichen Diskurs zum linken Grundeinkommen voran.


Jörg Reiners
JÖRG REINERS
JÖRG REINERS

In Sachen Grundeinkommen stehe ich als Referent, Diskussionsteilnehmer und für Workshops zur Verfügung.

Gerne schreibe ich (Honorar nach Absprache) Beiträge zum angeführten Themenfeld.

Ich setze mich in erster Linie mit den emanzipatorischen Konzepten des bedingungslosen Grundeinkommens auseinander. Diese vergleiche ich mit den sonstigen gängigen BGE-Modellen und arbeite die Besonderheiten und falls gegeben Alleinstellungsmerkmale der einzelnen Konzepte heraus.

Gerne durchleuchte ich die philosophischen Hintergründe. Vor allem konzentriere ich mich auf neomarxistische und sozioökologische Denkstrukturen. Ich spiegele das Grundeinkommen aber auch im Lichte des Kommunitarismus und gemeinwohl-ökonomischer Strukturen.

Aufgrund meines sehr engen Termingefüges bitte ich darum, mich unmittelbar anzusprechen: joerg.reiners.journalist@gmail.com oder
mobil unter +49 (0)1523-7280049.